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Einfache Kapillarblutentnahme innerhalb von 2 Minuten
Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
Labor-Ergebnisse als PDF oder online
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das durch Sonneneinstrahlung in der Haut produziert und über die Nahrung aufgenommen wird. Der Laborwert misst die Konzentration von Vitamin D, um den Versorgungszustand des Körpers zu bewerten.
Ein Vitamin-D-Test wird empfohlen für: Menschen mit Muskelschwäche oder Knochenschmerzen Personen mit chronischer Müdigkeit oder Abgeschlagenheit Menschen mit geringer Sonnenexposition (z. B. Büroarbeit, Leben in nördlichen Regionen) Menschen mit dunkler Hautfarbe (verminderte Vitamin-D-Produktion) Ältere Menschen (nachlassende Hautsynthese) Schwangere und Stillende Personen mit Osteoporose oder chronischen Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen, Diabetes)
Der Test dient dazu, einen Vitamin-D-Mangel oder eine Überdosierung zu erkennen. Vitamin D ist essenziell für den Calcium- und Phosphathaushalt und trägt zur Knochengesundheit, Muskelkraft und Immunabwehr bei. Ein Mangel kann das Risiko für Osteoporose, Infekte und chronische Krankheiten erhöhen.
Ein niedriger Wert weist auf einen Mangel hin, der auf unzureichende Sonnenexposition, falsche Ernährung oder Erkrankungen wie Malabsorptionsstörungen zurückzuführen sein kann. Symptome eines Mangels sind: Knochen- und Muskelschmerzen Muskelschwäche und Sturzgefahr Erhöhtes Risiko für Infektionen Ein überhöhter Wert, meist durch übermäßige Einnahme von Vitamin-D-Präparaten, kann zu Übelkeit, Verwirrtheit und Kalziumablagerungen in Organen führen.
Eine Testung ist das ganze Jahr über möglich, jedoch im Winter und Frühling besonders sinnvoll, wenn die körpereigenen Speicher durch fehlende Sonnenexposition erschöpft sind. Personen mit Risikofaktoren oder Symptomen eines Mangels sollten regelmäßig testen lassen. Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
Vitamin D wird in zwei Formen aufgenommen: D2 (Ergocalciferol) aus pflanzlichen Quellen und D3 (Cholecalciferol) aus tierischen Quellen oder durch Sonnenlicht. D3 wird besser vom Körper genutzt. Eine Supplementierung sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da eine Überdosierung zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die körpereigene Produktion von Vitamin D hängt von Faktoren wie Hauttyp, Alter, geografischer Lage und Jahreszeit ab.
Vitamin B1, auch Thiamin genannt, ist ein wasserlösliches Vitamin, das im Körper vor allem in der aktiven Form als Thiaminpyrophosphat (TPP) wirkt. Im Blut liegt es überwiegend in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten), nur ein kleiner Teil im Plasma. Der Laborwert gibt an, wie viel Thiamin insgesamt im Vollblut vorhanden ist, meistens gemessen als Thiamin oder TPP.
Der Test ist sinnvoll bei Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-B1-Mangel haben. Dazu zählen vor allem Kund:innen mit chronischem Alkoholmissbrauch, Mangelernährung, Resorptionsstörungen, Personen auf parenteraler Ernährung, Schwangere und Stillende, sowie Menschen mit Lebererkrankungen oder Dialyse. Auch wenn neurologische Symptome wie Müdigkeit, Reizbarkeit oder Appetitverlust bestehen, kann der B1-Wert Aufschluss geben.
Der Wert wird benötigt, um den Versorgungsstatus mit Vitamin B1 zu beurteilen. Bei Verdacht auf Mangel kann er helfen, festzustellen, ob wirklich eine Unterversorgung vorliegt. Außerdem kann der Test genutzt werden, um bei Risikogruppen den Erfolg einer Thiamin-Gabe zu kontrollieren.
Ein niedriger Wert weist auf einen möglichen Mangel hin – das kann erklären, warum jemand z. B. schnell müde wird oder neurologische Beschwerden zeigt. Ein normaler Wert spricht dagegen dafür, dass die Versorgung in Hinsicht auf Vitamin B1 ausreicht. Hohe Werte sind selten klinisch relevant, da überschüssiges Thiamin leicht über die Niere ausgeschieden wird, sofern kein schwerer Störfaktor vorliegt.
Ein spezifischer „Tag“ im Krankheitsverlauf ist nicht erforderlich – denn es geht um die generelle Versorgung. Der Test ist besonders angebracht, wenn Symptome auftreten oder Risikofaktoren bestehen. Außerdem kann er sinnvoll sein, kurz nachdem Risikofaktoren beseitigt oder Thiamin supplementiert wurde (z. B. nach oder während einer Behandlung), um die Wirkung zu überprüfen.